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Mother Africa 2008

Nach den großen Erfolgen in Memmingen jetzt auch in Kempten!  Herr Ruddle, Herr Schober, was macht Mother Africa so besonders?Winston Ruddle: Mother Africa ist eine echte Rarität. So weit ich weiß, gibt es weltweit keinen zweiten Zirkus, der nur aus afrikanischen Künstlern besteht. Wir sind stolz, uns in Europa präsentieren zu können und nebenbei einen Beitrag zur Hilfe für Afrika leisten zu können. Denn: Ein Euro vom Eintritt geht an die Kindernothilfe Duisburg. Hubert Schober: Das Programm ist auch ganz auf die Kultur des Mutter-Kontinents abgestimmt und hat nichts mit dem europäischen oder gar chinesischen Zirkus zu tun. Neben Akrobatik sind Comedy-Elemente, aber auch afrikanischer Tanz, Musik und Gesang wesentlicher Teil des Repertoires, wobei wir die Musikauswahl recht modern gehalten haben. Wie kam es zu der zu der Zusammenarbeit für Mother Africa, dem Circus der Sinne?Hubert Schober: Winston kam 2003 erstmalig zu mir ins Büro, um sein Artistenprojekt auf Video vorzustellen. Ich hatte den Eindruck, dass die Truppe noch nicht so weit ist, fand die Geschichte aber überaus spannend, zumal ich bereits über verschiedene afrikanische Botschaften Kontakt zu Artisten gesucht hatte. Ich habe Winston aber zunächst gebeten weiterzutrainieren. Winston Ruddle: Ich habe mich nicht entmutigen lassen. Ich wusste ja, was für ein Potential in meinen Künstlern steckt. Das muss die Welt einfach sehen!Wie ging es dann weiter? Winston Ruddle: Wir haben weiter hart gearbeitet und wurden immer besser. Als ich voll von unseren Fähigkeiten überzeugt war, habe ich Hubert aktuelle Aufnahmen von unserem Trainings-Camp gezeigt. Hubert Schober: Und das hat mich echt umgehauen. Nicht nur, was die artistischen Fähigkeiten angeht, sondern auch die ansteckende Lebendigkeit der Darbietungen. Die Artisten, Tänzer und Musiker feiern einfach eine riesengroße Party. Wieso gerade ein Zirkus?Hubert Schober: Bei mir war der Schritt fast schon zwingend. Nachdem ich mit dem Chinesischen Zirkus schon Erfolg hatte, musste einfach etwas Neues her. Die Einzigartigkeit von Mother Africa hat mich gereizt.Winston Ruddle: Ich bin selbst Artist, habe mein Fach am „Bulwayo College of Arts“ in Zimbabwe studiert. Mit meinen „Zimbabwe Brothers“ war ich dann auf Tour, unter anderem in Australien. 2004 habe ich von meinen Ersparnissen in Tansania meine erste Zirkus-Schule eröffnet. Hubert erschien mir als der perfekte Partner, uns in Europa zu präsentieren. Wie kam es zu der Schirmherrschaft von Senait G. Mehari?Hubert Schober: Wir wollten mit dem Projekt „Mother Africa – Circus der Sinne“ von Beginn an auch etwas für das Land tun und haben nach Partnern gesucht. Die Kindernothilfe war von unserer Idee angetan und hat die Zusammenarbeit angeboten. Senait G. Mehari unterstützt Projekte der Organisation.Winston Ruddle: Als ehemaliger Kindersoldat kennt Senait das Leben in Not. Wer sollte ihre Interessen besser vertreten als sie. Sie hat keinen Augenblick gezögert, sich zu beteiligen und Sie ist eine wahrlich beeindruckende PersönlichkeitWird „Mother Africa“ nur in Deutschland auf Tournee gehen?Winston Ruddle: Nein, wir wollen in ganz Europa auftreten?Hubert Schober: Und auch in den USA und Australien interessiert man sich für unseren afrikanischen Zirkus. 

Tickets

Mother Africa 2008

Mother Africa

Mi., 21.11.2007
um 00:00 Uhr
Kempten,
big Box Karte

Mother Africa

Mi., 20.02.2008
um 00:00 Uhr
Kempten ,
bigBOX Allgäu Karte

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